Weiterbildung

Um in einem Montessori-Kinderhaus oder einer Montessori-Schule als Pädagoge zu arbeiten, ist in der Regel ein Diplom-Ausbildung notwendig. Sie soll in die Theorie und Praxis der Montessori-Pädagogik einführen und die Fähigkeit vermitteln, entsprechend pädagogisch tätig zu sein. Sie stellt eine umfassende berufsbegleitende Zusatzausbildung zu einer entsprechenden pädagogischen Grundausbildung als ErzieherIn, SozialpädagogIn oder LehrerIn dar. Sie ist kein Ersatz für diese staatliche Grundausbildung. Es können aber auch Leute ohne pädagogische Vorbildung oder Eltern daran teilnehmen.

Die Seminare werden meist an Wochenenden (Freitag bis Sonntag) durchgeführt. Der gesamte Lehrgang dauert ein bis zwei Jahre. Er umfasst die Theorie der Montessori-Pädagogik, Didaktik wie Übungen des täglichen Lebens, Sinnesmaterial, Sprache, Mathematik, Geometrie und Kosmos. Über die eigentliche Teilnahme an den Seminaren hinaus müssen die Lehrgangsteilnehmer Literaturstudien betreiben, praktische Arbeiten anfertigen und schriftlich ergänzen, Aufgaben und Arbeitsmittel erstellen, in Kinderhäusern und Schulen hospitieren und dazu Berichte erstellen. Der Lehrgang endet mit Prüfungen.

Außer den Montessori-Diplomlehrgängen werden auch kleinere Seminar, die als Einführung konzipiert sind oder sich auf Teilbereiche beschränken, angeboten.

In Sachsen sind derzeit eine Reihe von Trägern in der Ausbildung von Montessori-Pädagogen tätig.

Mit Billigung der AMI (sinngemäß: Internationale Montessori-Gesellschaft), u. a. Kurse in Dresden, Görlitz, Leipzig:

Mit heilpädagogischer Ausrichtung, u. a. Kurse in Chemnitz und Torgau:

U. a. Kurs in Dresden:

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